Sehr positive Weiterentwicklung des operativen Geschäfts einerseits und Belastungen durch Abwertungen - insbesondere durch Währungseffekte - andererseits prägten das erste Quartal des Geschäftsjahrs 2008/09 (1. Mai 2008 bis 31. Juli 2008) der IMMOEAST AG.
Umsatz, Cash-Flow , EBITDA
Die wichtigsten Kennzahlen des operativen Geschäfts entwickelten sich sehr gut. Das um Sondereinflüsse aus dem Verkauf von Immobilien und Immobilienbeteiligungen im Vorjahr bereinigte EBITDA stieg um 28,2% von EUR 26,3 Mio. auf EUR 33,7 Mio. signifikant an. Bei Cash-Flow und Mieterlösen, gab es deutliche Zuwächse. Der Cash-Flow stieg um 40,2% auf EUR 25,5 Mio., der Umsatz legte um EUR 35,9% auf EUR 84,7 Mio. zu.
Mieterlöse stiegen im bereinigten Jahresvergleich um 6,0%
Der Vermietermarkt in Zentral-, Ost- und Südosteuropa entwickelte sich weiter positiv. Hohe Nachfrage nach modernen Flächen führt zu tendenziell steigenden Mieten. Die Mieterlöse sind im 1. Quartal 2008/09 um 34,8% von EUR 47,1 Mio. auf EUR 63,6 Mio. gestiegen. Dieser erreichte Anstieg ist weiters auf das in Zukunft immer wichtiger werdende aktive Asset Management, auf zahlreiche Fertigstellungen von Projekten und auf Akquisitionstätigkeit zurückzuführen. Die Mieterlöse der bereits im 1. Quartal 2007/08 im Portfolio befindlichen Objekte stiegen um 6,0%.
EBT und EBIT
Das EBT sank auf minus EUR 77 Mio., das EBIT auf minus EUR 261,4 Mio. Verantwortlich dafür war ein negatives Neubewertungsergebnis in Höhe von EUR 293,6 Mio. Davon entfiel allerdings der Großteil, nämlich 187,7 Mio. Euro auf Währungseffekte.
Diese Währungseffekte schlagen sich aus technischen Gründen zwar in der Bilanz nieder, sind wirtschaftlich für die IMMOEAST aber irrelevant – die IMMOEAST erwirbt ihre Objekte zu einem in Euro festgelegten Betrag (Russland in Dollar) die Mieten werden auf Euro-Basis festgelegt und auch bei einem allfälligen Verkauf ist der Verkaufspreis in Euro. Daher sind Kursanstiege oder -rückgänge der lokalen Währungen ohne Bedeutung. Ein kleinerer Teil des Neubewertungsergebnisses, nämlich EUR 105,9 Mio. resultierte aus einem Anstieg der Marktrenditen und der daraus folgenden Abwertung des Immobilienportfolios.
NAV/ Aktie und Buchwert/ Aktie
Entsprechend haben sich auch die wichtigsten Aktienkennzahlen entwickelt: Das Ergebnis/ Aktie fiel von 13 Cent im 1. Quartal des Vorjahres auf minus 0,06 Cent. Der NAV/ Aktie ist leicht gesunken und beträgt nach einem Minus um 3,1% nun EUR 10,17. Der Buchwert/ Aktie ist hingegen um 2,4% auf EUR 9,51 gestiegen.
Erfolgreiche Fortführung des Verkaufsprogramms
Das im Geschäftsjahr 2007/08 begonnene Verkaufsprogramm zum Verkauf von Objekten im Rahmen der Portfoliooptimierung wird auch im laufenden Geschäftsjahr fortgesetzt. Verhandlungen über den Verkauf von Objekten mit einem Gesamtvolumen von beinahe 500 Mio. wurden aufgenommen. Nach dem Berichtszeitraum wurden bereits zwei weitere Transaktion in Warschau abgeschlossen. Ein Großteil der übrigen Gespräche befindet sich in einem fortgeschrittenen Verhandlungsstadium. |